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Mit dem Trailer nach Kroatien und ein Törn durch die Kvarner-Bucht.

Montag, 7.08: Trailern Berlin - München

653 km Trailerfahrt in neun Stunden 13:30 - 22:30. Da die Autobahnparkplätze abends alle mit LKW besetzt sind, campieren wir auf dem Penny Parkplatz in Sauerlach hinter München. Können dann auch direkt fürs Frühstück einkaufen. Danke, Penny.

Dienstag, 8.08: Tailern München - Opatija

480 km Trailerfahrt in sieben Stunden 8:00 - 15:30. Die Fahrt ist bis auf eine Stunde Landstraße durch Istrien relativ einfach, gut ausgebaute Autobahnen, häufig Tunnel, teilweise tolles Alpenpanorama. Für Österreich ist ca 15 €, für Slowenien 10€ Maut zu bezahlen. Daneben gibt es auch noch zusätzliche Mautstrecken. Insgesamt war die Trailerfahrt unspektakulär.

Die ACI Marina in Opatija ist komfortabel und gut in Schuss, das Personal zuvorkommend und hilfsbereit. Hat aber seinen Preis, das Liegegeld für mein nicht einmal sieben Meter Boot kommt auf gut 30 Euro, Ab- und später wieder Aufslippen schlagen mit knapp 50 Euro zu buche. Fürs Parken von PKW und Trailer werden 30 Euro pro Tag veranschlagt, ist ja auch wenig Platz da. Gehts auch etwas billiger, geht tatsächlich, man vermittelt mir einen privaten Parkplatzbesitzer, da kostet es nur 10 Euro am Tag. Schon besser.

Wir bringen noch am selben Abend das Boot ins Wasser und sind guter Dinge, wenn auch etwas erschöpft. Trotzdem machen wir noch eine Runde zum nächsten Ort, es gibt einen sehr schönen Fußweg über die Felsen am Meer entlang, der von Einheimischen und Besuchern auch als Badezugang genutzt wird.

Mittwoch, 9.08: Opatija -  Mali Bok (A, 8 nm, davon 4 Motor)

Morgens nach Opatija zum Hafenamt, um unser Boot zu registrieren und die kroatische Permission zu erwerben. Diverse Gebühren und eine Art Kurtaxe für das Wohnen auf dem Boot für 30 Tage summieren sich auf knapp 90 Euro, 603 Kuna.

Opatija ist ein alter Badekurort und hat noch ein wenig von diesem Flair. Schöne alte Häuser, ein malerischer Hafen und einstmals mondäne Hotels. Hochhäuser gibts zum Glück nicht.

Dann bringen wir Auto und Trailer zu Sergio, unserem Parkplatzbesitzer und sind uns sicher, dass wir es wiedersehen. Und gegen zwei geht es dann endlich los. Allerdings ist fast kein Wind, sodass wir die Hälfte der Strecke unter Motor zurücklegen müssen. Um 18:00 fällt der Anker in einer steilen Bucht bei Mali Bok auf Cres.

Donnerstag, 10.08: Mali Bok - Beli (7 nm, davon 2 Motor)

Die Strategie gegen die Hitze ist heute eine lange Mittagspause. Wir segeln von 9:00 bis 11:00 und machen dann eine lange Mittagspause von Cres in einer hübschen Bucht, die sich gut zum Schnorcheln eignet.

Um 15:00 gehts dann weiter, allerdings kommt überraschend gegen 16:30 Starkwind und Gewitter auf, sodass wir im kleinen recht vollen Hafen von Beli Zuflucht suchen. Der Ort liegt weiter oben, im Hafen läuft Bob Marley und ein bisschen Freaktourismus. Immerhin gibts zwei Restaurants und recht gut zu essen. In der Nacht wird aber gejammt.

Freitag, 11.08: Beli - Punat - Supetarska Draga (A, 29 nm)

Heute ist endlich mal Wind, also wollen wir Strecke machen. Vielleicht kommen wir ja doch noch rechtzeitig nach Zadar, damit Heike ihren Flug kriegt.

Von 7:00 bis 11:00 geht unter mäßigen nordöstlichen Winden nach Punat, einer großen, fast abgeschlossenen Bucht auf der Insel Krk. Außer der Stadt, der Marina und ziemlich vielen Booten gibts auch eine klein Insel mit einem mittelalterlichen Franziskanerkloster drauf (Košljun).

Nach der Badepause 15:00  dann weiter bis zu einem guten Ankerplatz bei Supetarska Draga 20:00.

Samstag, 12.08: Supetarska Draga - Šimuni (28 nm)

In der Nacht und Morgens Gewitter mit reichlich Regen, das gibts hier also auch. Gegen 11:00 ist es rum, lassen uns unter kleiner Fock vom kräftigen Nordwest mitnehmen. Gegen 12:30 ist der dann aber verschwunden und die kleine Fock wird übergangslos gegen den Spi getauscht. Vor Novalija dann ostdrehend, dann lange nichts, dann plötzlich eine heftige Bö aus Ost. So blästs also vom Gebirge runter! Zum Glück war der Spi schon weg! Das Groß folgt ihm sogleich.

Unter kräftigem Ostwind erreichen wir die moderne ACI Marina von Šimuni und werden zwischen zwei 40 Fuß Yachten eingequetscht. Mit einem größeren Schiff wären wir gar nicht untergekommen - Samstag, das Teil ist voll. Im Ort mehrere Restaurants, essen recht ordentlich im Ribarska Koliba.

Sonntag, 13.08: Šimuni - Zaton - Petrčane (A, 22 nm)

10:00 los, flotte Fahrt unter Spi mit zunehmendem Wind, vor Torovi dann weniger Segel nach Zaton (14:00). Die ausgedehnte Badebucht liegt bereits im touristischen Komplex von Zadar und bietet etwas Schutz vor der nun aufkommenden Welle.

18:00 mit wenig Segel eine Bucht weiter nach Petrčane, die Bucht ist etwas enger und hübscher, ebenfalls rundum mit Stränden und Unterkünften ausgestattet. Es gibt eine nett anzuschauende Altstadt und einen kleinen Hafen.

Montag, 14.08: Petrčane  - Zadar (6 nm)

Morgens bei achterlichem Wind vorbei an Badestränden und Hotels nach Zadar. Zadar bietet mehrere Häfen, darunter eine moderne Marina im Norden Marina Borik). Wir wählen den Stadthafen (Marina  Zadar) wegen seiner zentralen Lage, der nicht voll ist. Die Anlage ist gut in Schuss, jedenfalls besser als beschrieben und mit € 40 für unser kleines Boot nicht gerade billig.

Nachmittags Besuch der historischen Altstadt, die unweit auf der vorgelagerten Halbinsel liegt und mit schönen alten Kirchen und netten Restaurants lockt.

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Dienstag 15.08: Zadar - Ugljan (A, 19 nm, davon 5 Motor)

Der Flughafen Zadar ist gut in etwa 30 min mit einem öffentlichen Bus zu erreichen (ca 3,50 €), Abfahrten vom Busbahnhof und der Altstadt (Liburnska Ubala). Der Fahrplan richtet sich nach den Abflügen und kann im Internet nachgeschlagen werden (http://www.zadar-airport.hr/en/public-transport).

Wir nehmen diesen Bus um 7:30 Uhr, und Heike fliegt zurück nach Berlin. Nun beginnt meine Einhandwoche, und das ist ja auch mal schön. Segle bei schon recht heftiger Briese aus NW Richtung Süd, erreiche ca 13:00 Uhr die Brück bei Mali Zdrelac, dann stürmt es heftig gegenan und der Jockel tritt wieder in Aktion. Nachmittags vor Anker, Starkwind aus NW und kein Bedarf nochmal loszufahren.

Mittwoch 16.08: Ugljan  - Sestrunj (A, 20 nm, davon 2 Motor)

Heute steht die unangenehme Kreuz zwischen den Inseln an. Für Nachmittag ist Starkwind gegenan angesagt, aber gut, Windfinder meint, vormittags gibts noch leichten Wind aus Ost. Also stehe ich um sechs auf, esse die restlichen Nudeln von gestern - schmecken auch kalt! - und schon gehts los.

Leider ist aber erstmal überhaupt kein Wind. Vermutlich ist hier in der Bucht zuviel Abdeckung, also Jockel an und raus. Draußen ist aber auch nichts. Dümple ein bisschen rum, mache die große Genua drauf - bis zum Starkwind ist es ja noch ein bisschen Zeit. Höre Schnaufen, Define, sehe sie dann auch, fünf Tiere in 200 m Entfernung. Toll das glatte Wasser. Bei Wind hätte man sie bestimmt nicht gesehen.

So jetzt kann Wind kommen, ist ja auch schon acht. Um neun kommt dann auch ein bisschen, allerdings direkt aus Nordwest, also gegenan. Egal, man nimmt was man kriegt. Es geht langsam voran, und langsam nimmt der Wind auch zu. Gegen 12 - schon 5 nm gesegelt! kommt die Genua 2 wieder drauf, 1,5 Stunden später das erste Reff. Nun bläst es ganz schön, und es hat sich auch eine ordentliche Welle aufgetan.

Kurz nach drei erreiche ich die Insel Sestrunj, der gleichnamige Ort besitzt einen kleinen Hafen, der zum anlegen geeignet wäre. Aber ich will erstmal ins Wasser und ankere in einer gut geschützten Bucht.

Donnerstag, 17.08: Sestrunj - Mola (A, 22 nm, davon 5 Motor)

Bin heute schlauer, fahre erst los, als tatsächlich Wind da ist ;-). Um 10:00 gehts los, anfänglich ist noch von gestern die Genua 2 drauf, die aber schnell gegen die eins getauscht wird. Wieder gegenan, aufgrund des wenigen Windes ziehts sich,  zum Glück noch keine Welle. Um 13:30 nach 9 gesegelten Meilen vor der Insel Tun Veli wieder einen kleiner Delfin gesichtet. Kurz darauf stelle ich fest, dass ich über die Kreuz etwas vom Weg abgekommen bin, aber das läßt sich leicht korrigieren: Einfach ein Stück zurück fahren :-(

Nachmittags nimmt der Wind wie gehabt zu, und um 14:30 kommt die G1 runter und die Fock drauf. Die Welle ist auch schon wieder bei einem halben Meter. Also nicht wie einmal geplant zur Insel Ist, sondern in die große Bucht von Mola.

Leider hat das Aufladen des Laptops heute Morgen die Batterie ziemlich runtergezogen. Fahre daher einige Meilen unter Motor in der Bucht herum, um sie wieder aufzuladen.

Offenbar gibt es zwei Häfen, Brgulije und am Eingang der Bucht Mola. Beide machen einen netten Eindruck, Mola ist auch für größere Schiffe geeignet. Vor Brgulije gibts eine Insel, dazwischen ein großes Bojenfeld zum Anlegen. Im Ort einige Restaurants und eine Uferpromenade, schick. Billig ankern kann man im Norden ganz in der Bucht, was auch ziemlich viele machen. Bevorzuge daher eine kleinere Bucht nahe dem Ort Mola.

Freitag, 18.08: Mola - Ist (9nm)

Diesmal wie angesagt gibt der Wind sich äußerst sparsam. Brauche für die 9 Meilen dreieinhalb Stunden. Immerhin muss nicht die ganze Zeit gekreuzt werden.

Bei der Insel Ist war ich skeptisch, da sie allseitig gelobt wird,  aber zurecht: Schöner Hafen in schöner Bucht, davor Bojen für die großen Schiffe. Kleiner Badeort mit vier Restaurants und einem kleinen Laden. Keine Autos, nicht mal teuer. Nur Wasser haben sie nicht, und entsprechend auch keine Sanitäranlagen. Esse nett frischen Fisch direkt am Wasser und bin zufrieden.

Samstag, 19.08: Ist - Supetarska Draga (38 nm, davon 20 Motor)

Oh Schreck, der Windfinder sagt für Sonntag und Montag Bora voraus, das ist der Starkwind vom Gebirge, 6-7 aus Ost, da segelt man besser nicht. Und Rijeka, wo Charlotte am Mittwoch ankommt, ist noch gut 120 km entfernt. Puh. Immerhin kommt der Wind heute aus Süd, wenn auch eher im unteren Bereich der Beaufortskala.

Bin dann von acht bis 18:30 unterwegs, wechselnd zwischen Spi und Motor. Ohne Fahrtwind ist es auch ganz schön warm auf dem Wasser. 16:00 Uhr ist der Wind dann ganz weg, dafür diesig und Nieselregen. Immerhin die halbe Strecke geschafft, also noch eine gute Chance, Montagnachmittag und und Dienstag den Rest zu machen.

Wegen der vorausgesagten Bora verzichte ich auf das Ankern und mach in der ACI Marina Supetarska Draga fest. Eine großzügige Anlage, die wie die anderen besuchten Marinas in hervorragendem Zustand ist. Bin gespannt was von oben kommt :-)

Sonntag, 20.08: Hafentag Supetarska Draga

Bora heißt hier der Sturm aus Osten die Berge runter,  interessante Erfahrung, bleibe im Hafen.

Montag, 21.08: Supetarska Draga - Glavotok (A, 25 nm)

Um 11:00 stürmt es schon weniger, unter kleinem Segel auf halbem Wind Richtung Nordwest, die Welle steht noch mit fast einem Meter. Komme trotzdem gut voran und erreiche bei nachlassendem Wind gegen 16:30 einen Ankerplatz an der Nordwestseite von Krk. Fahre einen Schnitt von 4,4 Knoten, dabei mehrfach über 6 Knoten. Ganz schön schnell für ein kleines Boot im zweiten Reff!

Dienstag, 22.08: Glavotok - Omišalj (14 nm)

Um 11:00 kommt Wind auf, entspannt unter halbem Wind nach Omišalj 16:00. Der malerische Ort mit historischen verwinkelten Gassen liegt oberhalb der Bucht, deren Nordseite hübsche Badehotels und Strände aufweist, während die Südseite fast vollständig vom Ölhafen mit mit weithin sichtbaren Tanks eingenommen wird. Der Hafen selbst ist recht klein und bietet nur rudimentäre sanitäre Einrichtungen; die Stege sind kurz und werden durch Bojenfelder verlängert. Es lohnt sich, abends die 500 m bergauf in den Ort zu gehen, gemütliche Restaurants und mediterranes Flair erwarten einen.

Mittwoch, 23.08: Omišalj - Njivice - Mali Bok (A16nm, davon 2 Motor)

Der Flughafen Rijeka liegt nur wenige km von Omišalj entfernt, es fährt bedarfsweise ein Zubringerbus, dessen Abfahrtszeiten im Internet (http://rijeka-airport.hr/en/bus) zu erfragen sind. Tochter Charlotte kommt hier um 12:00 aus Berlin an, um die Crew zu vervollständigen.

Unter Spi gehts zu einer Badebucht nahe Njivice. Abends dreht der Wind auf Süd und wir erreichen die bereits bekannte Ankerbucht Mali Bok. Da der Wind nachts abermals auf Nordost dreht, wird die Nacht eher ungemütlich.

Donnerstag, 24.08: Mali Bok - Cres (20 nm, davon 12 Motor)

Schwachwind aus Süd, kommen unter Segel kaum voran. Zwei Badepausen in netten Buchten, dann werfen wir den Jockel an und erreichen um 19:00 die moderne Marina von Cres.

Cres ist ein recht touristischer Ort in einer gut geschützten Bucht. Die Altstadt ist um den Stadthafen herum mit Restaurants und Läden gepflastert und gut besucht.

Freitag, 25.08: Cres - Plava Grota (A 13 nm)

Morgens proviantieren, gegen 11:00 kommt etwas Wind auf, kreuzen auf bei nachlassendem Wind, erreichen gegen 18:00 eine attraktive Bucht mit der “Blauen Grotte”. Am schönen Strand herrscht noch reges Badetreiben, dann ziehen sich die Badenden und die Boote zurück und wir haben die Bucht für uns.

Die “Blaue Grotte” gibt es wirklich, man kann reinschwimmen und sich ein wenig gruseln. Ebenfalls toll wie fast überall in den besuchten Buchten: Tauchen und Fische beobachten.

Samstag, 26.08: Plava Grota -  Otok Zeca (A 8 nm, davon 6 Motor)

Vormittags wirds voll in der Grottenbucht, Wassertaxis und Ausflugsboote bringen Badelustige zum Strand und einige Motorboote machen fest. Da verziehen wir uns eine Bucht weiter, wo es ebenfalls schön ist, aber ruhig.

Wind scheint es heute gar nicht zu geben. Erst gegen 15:00 kommt eine leichte Brise aus Süd auf, und wir kreuzen ohne wirklichen Raumgewinn gegen die leichte Dünung. Da muss der Jockel wieder ran. Um Martinscica herum gibt es einige belebte Badebuchten, auch das Städtchen selber sieht aufgeweckt aus. Wir legen aber nicht an sonder fahren weiter zur Insel Zeca zum Ankern.

Sonntag, 27.08. Zeca - Osor - Martinscica (A 17 nm)

Heute wieder Wind, unter Spi nach Osor (10:00 bis 12:30), wo wir festmachen und das Städtchen besichtigen.

Osor liegt auf einer engen Landzunge zwischen den Inseln Cres und Lošinj, bereits zur Römerzeit wurde hier ein ca. 10 m breiter Kanal angelegt um die Durchfahrt für Schiffe zu ermöglichen. Den Kanal gibt es immer noch, leider mit einer etwas hässlichen Drehbrücke versehen, die nur zweimal am Tag (9:00, 17:00) für Schiffe öffnet. Osor selbst hat an Bedeutung eingebüßt, ist aber ein ausgesprochen hübscher Ort mit historischer Altstadt und guter Versorgung, der vom Tourismus lebt. Eine kleine Marina gibt es auf der Ostseite, ein kleiner Stadtanleger, den auch wir nutzten, existiert auf der Westseite.

Von nun an geht es zurück. Mit stärker werdendem Wind machen wir gute Fahrt und erreichen gegen 16:30 die gut geschützte Bucht von Marinscica, wo wir den Anker werfen.

Montag, 28.08: Martinscica - Cres (15 nm, davon 4 Motor)

In der Nacht kommt Starkwind aus Ost auf, Bora, unser Platz ist gut gewählt, nicht aber der Anker, den wir neu ausbringen müssen. Für Nachmittag ist aber schon wieder Flaute angesagt, sodass wir um 7:00 unter kleiner Fock und zweitem Reff losfahren, immer ca 6 Bft E. Wir machen gute Fahrt auf der dem Wind abgewandten Seite der Insel, kaum Welle. Dennoch ist es recht anstrengend, da der Wind sehr böig ist, was durch die nahen Berge noch verstärkt wird. 9:00 eine Schnellfähre zieht ziemlich nah an uns vorbei. Gegen 10:00 erreichen wir die Nordspitze von Pernat, und plötzlich ist der Wind weg. Und kommt auch nicht mehr. Dafür gibts Regen, Hamburger Schmuddelwetter nur 28 Grad Wärme,  Werfen den Jockel an und sind gegen 11:00 in der Marina Cres.

Nachmittags chillen in den Cafes von Cres.

Dienstag, 29.08: Cres - Dragozetici (A, 16 nm)

Gegen 11:00 kommt etwas Wind auf (3 E), machen gute Fahrt bis 14:00 NE 1-2, kreuzen recht lustlos in den Wellen, später dann schöner Westwind, sodass wir gegen 17:00 unseren Ankerplatz nahe  Dragozetici erreichen. Die schöne Bucht läd zum Tauchen und Schnorcheln ein. 

Mittwoch,  30.08: Dragozetici - Opatija (15 nm)

SW 2, schöner Abschluss unseres Törns, fahren gemütlich unter Spi unserem Ziel entgegen. 16:30 Opatija, ACI Marina, legen noch den Mast und machen das Boot zum Trailern klar, gehen was essen, dann kommt auch schon Sergio und bringt Auto und Trailer. Wir bezahlen 200 € Parkgebühren für die 22 Tage und alles hat wie am Schnürchen geklappt.

Donnerstag 31.08. und Freitag 1.09. Rückfahrt nach Berlin

Donnerstag aufslippen und Fahrt bis Manching nahe Ingolstadt, Freitag ca. 15:00 Ankunft in Berlin. Bringen das Boot noch ins Wasser. 

Es war sehr interessant,ein neues Revier kennen zu lernen, das sich zu dieser Jahreszeit durch leichte Winde und wenig Welle auszeichnet.




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