04Unsere Reise ging in diesem Jahr durch den Öresund über Kopenhagen nach Helsingoer.

Am Sonntag, den 7.7. haben wir um 12.15 h bei herrlichem Sonnenschein unseren Heimathafen, die Segler-Vereinigung Tegel, verlassen und am Abend in Marienwerder angelegt.

Montag, 8.7.
Nach einem guten Frühstück ging es am nächsten Tag über die Hohensaaten Friedrichsthaler Wasserstraße/ Westoder bis Gartz, um 17.30 h war das Tagesziel erreicht.

Dienstag, 9.7.
Da wir bereits um 11.00 h in Stettin waren und der vorherrschende schwache Wind aus NW nicht zum Segeln einlud, haben wir uns entschlossen bis Ziegenort durchzufahren.
Gleich nach dem Anlegen haben wir den Mast gestellt und konnten so den Abend in einem Gartenlokal bei gutem Essen und dem einen oder anderen Bier ausklingen lassen.

Mittwoch, 10.7.
Der Wind bläst kräftig um 5 bis 6 bft, und das gegen an! Die Welle ist entsprechend der Motor wird zeitweise zu Hilfe genommen. Um 19.30 h machen wir am Wasserwanderrastplatz Karnin fest.

Donnerstag,11.7
Heute wollen wir Kröslin erreichen.
Um 9.55 h passieren wir die Brücke Zecherin. Um rechtzeitig die Brücke in Wolgast zu erreichen verbleiben uns 3 Stunden für ca. 17 sm.
Um 14.30 h sind wir in Kröslin.

Freitag, 12.7 und Samstag, 13.7
geplante Hafentage in Kröslin, Björn kommt an Bord und die Mannschaft ist komplett.

Sonntag, 14.7.
Es soll via Rügen(Lohme /Glowe) nach Klintholm gehen.
Doch die 6 bft. aus NNW zwingen uns zu einem Hafentag.

Montag,15.7.
Der Wind hat leicht nachgelassen und nach Westen gedreht. Er bläst aber immer noch mit 5 bft. Wir segeln hart am Wind und machen um 17.00 in Lohme fest.
Mit Hilfe von Land ist das Anlegemanöver entspannt.
Ein hervorragendes Essen im „Daheim“ rundet den Tag ab.

Dienstag, 16.7.
Der vorhergesagte Westwind kommt aus NW.
Schon wieder bei 5 bft gegen an nach Klintholm?
Wir geben nach 3 Stunden unser Vorhaben auf und segeln zurück nach Glowe.

Mittwoch, 17.7.
Der Wind hat weiter nach Westen gedreht und es geht hart am Wind nach Klintholm.
Abends schläft der Wind ein.
Der Hafen und die Sanitäranlagen sind wieder in Schuss. Ist er deshalb so voll?
Wir konnten nur noch im Päckchen im Fischereihafen einen Platz finden.

Donnerstag, 18.7.
Wir machen uns auf den Weg nach Rödvig auf Seeland.
Wie bereits gewohnt, geht es hart am Wind bei 4-5 bft.
Da wir früh im Hafen sind, finden wir auch noch einen guten Liegeplatz im Fischereihafen, dieses Mal liegen 2 Boote im Päckchen an uns.

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Freitag, 19.7.
Heute ist unser Ziel Kopenhagen. Als Hafen haben wir uns Kastrup Strandpark Yachthafen ausgesucht.
Wie immer segeln wir bei 4-5bft. hart am Wind.
Gegen 17.00 h machen wir bei tollem Sommerwetter fest. Das Wetter sorgt für Leben im nahe gelegenen Strandbad.

Samstag, 20.7 und Sonntag, 21.7.
Wir fahren mit dem Bus nach Kopenhagen und schauen uns ausgiebig die Stadt an.

Montag, 22.7.
Wir glauben es nicht!
Flaute- unter Motor geht es nach Helsingoer.
Es sind noch einige Stände im Hafen frei, doch selbst mit unserer Breite von 3.20 m
müssen wir eine Weile suchen, bis wir einen Stand mit ausreichender Breite gefunden haben. Die Sanitäranlagen überzeugen nur bedingt, wir waren schon mal vor 19 Jahren hier, es hat sich wenig verändert.
Ein erfrischendes Bad im Meer verändert den Blickwinkel.

Dienstag, 23.7.
Wir besichtigen das Schloss Kronborg, es ist Weltkulturerbe, Erik von Pommern ließ es 1430 erbauen. Die Größe und der Zustand sind imponierend. In der Stadt Helsingoer kann man gut bummeln, sie ist eine einzige Fußgängerzone.

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Mittwoch, 24.7.
Der Wind ist wieder da. 4-5 bft. aus Westen.
Wind gegen an hatten wir ausreichend, deshalb segeln wir nicht weiter wie geplant in Richtung Westen und Grosser Belt.
Wir segeln bei halbem Wind nach Köge in der Kögebucht südlich von Kopenhagen.
Der Hafen ist sehr ordentlich und bei den freien Ständen wurde die Breite angezeigt.

Donnerstag, 25.7.
Das gibt es nicht, es regnet. Als wir auslaufen scheint aber bereits wieder die Sonne!
Wir haben uns entschlossen, gemütlich über Rödvig und Klintholm nach Warnemünde zu segeln.
Um 15.00 h legen wir in Rödvig an und finden um diese Uhrzeit noch einen schönen Liegeplatz.

Freitag, 26.7.
Der erste Blick aus dem Niedergang schreckt auf, dichter Nebel.
Gegen Mittag machen wir uns auf den Weg und legen in Klintholm einen Zwischenstopp ein. Heute ist es in Klintholm nicht so voll und wir finden in der Marina sogar einen Platz.

Samstag, 27.7.
Wir segeln bis Warnemünde, der Wind lässt zwischenzeitlich nach und Nebel
kommt auf. 7 Frachter und Fähren machen bei der Sicht das Queren der Schifffahrtsstrasse nicht einfach. Unser AiS Empfänger leistet uns gute Dienste.

Sonntag, 28.7 und Sonntag 29.7
Wir bummeln durch Warnemünde und freuen uns über das schöne Wetter.
Die DGzRS hat „open ship“ und wir können in Ruhe die Arkona besichtigen und uns
die Technik erklären lassen.
Der alte Storm ist durch „Kreuzfahrer“ restlos überlaufen, es liegen 3 Riesenschiffe in der Warnow am Kai.

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Dienstag, 30.7.
Der Wind will es in der Nacht noch mal richtig wissen. Gegen 11.00 h flaut er ab auf 4-5bft. und wir segeln bei halbem bis achterlichem Wind nach Bärhöft.

Mittwoch, 31.7.
Bei westlichen Wind um 4bft. werden die Segel sofort mit Verlassen des Hafens gesetzt und es geht zügig mit über 6 bis 7 kn voran. In Höhe von Dornbusch haben wir bereits 6 bft. und mehr. Wir verkürzen deshalb unsere Etappe und laufen gegen 17.00 h Glowe an. Der Hafenmeister signalisiert uns beim Einlaufen den Stand und ist bei dem Anlegen behilflich. Zwei Stunden später hat der Spuk ein Ende, die Front ist abgezogen.

Donnerstag, 1.8.
Der westliche Wind ist auf 3bft. abgeflaut und dreht gegen Mittag auf Süden.
So erreichen wir unter Segel und Motor Kröslin im Peenestrom.

Freitag, 2.8.
Wir klaren das Boot auf und fahren am Abend zum Essen nach Freest und besuchen das Fischerfest.

Samstag, 3.8. bis Mittwoch, 7.8
Ellen geht von Bord und fährt mit Björns Auto – Wäschetransporter - Richtung Berlin.
Der Rest der Crew macht sich mit der Hanse 315 auf den Weg nach Berlin.
In Stettin ist der Wasserweg durch die Innenstadt mit einem durchgehenden Ponton
versperrt.
Zum Finale der Regatta “The Tall Ships Races“ sind alle bekannten Großsegler in Stettin, wir haben die blockierte die Durchfahrt nicht bereut.
Am Mittwoch um 16.45 ist unser Törn in der S.V.T. beendet.

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Fazit: Fast immer Sonne, viel Wind von vorne, auch mal Flaute, in den dänischen Häfen hat man selten guten W-Lan Empfang und sie sind nicht gerade preiswert.

Rundherum waren die 825 sm ein schöner Törn.

Jürgen, Ellen und Björn

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