3 KalvehaveWie so oft ging es auch diesen Sommer wieder zur Ostsee.Wir starteten am Freitagnachmittag (18.07.14), übernachteten vor der Schleuse Liebenwalde und erreichten am Samstagabend Stettin. Wir machten im AZS fest, wo wir Sylke und Toni mit ihrer „Vanadis“ trafen, die kurz vor uns in Berlin losgefahren waren. 

Am Sonntag wurden die Masten gestellt, Diesel geholt, und dann segelten wir über Dabiesee und Papenwasser bis zum kleinen Anleger Ganserin.

Da wir Nordostwind hatten, der laut Wetterbericht auch noch mindestens eine Woche anhalten sollte, änderten wir unsere Planung. Statt über Swinemünde nach Öland gegenan zu fahren, segelten wir lieber die Peene entlang nach Westen.Wir steuerten den Hafen Krummin an, wo wir einen Hafentag einlegten. Weiter ging es nach Stralsund.

Während „Vanadis“ einen Zwischenstopp in Barhöft einlegte, segelten wir bei freundlichem Nordostwind nach Stubbeköbing. Auch am Freitag (25.07.14) hatten wir – nun schon über eine Woche - Nordostwind und segelten bei um die 4 Bft. zur kleinen Insel Askö. Hier blieben wir einen Tag und testeten unsere neuen Fahrräder bei einer Tour über die Insel.

Am Sonntag fuhren wir bei leichtem Südost nach Dybvig auf Fejö, wo wir Sylke und Toni wiedertrafen.

Am nächsten Morgen ging es, bei nördlichen Winden von 1 bis 3 Bft., ganz gemütlich nach Kalvehave weiter. Von dort weiter – wieder mit Nordost – nach Rödvig. Der folgende Tag begann mit Regen und Flaute. So legten wir einen Hafentag ein, glücklicherweise wurde das Wetter nachmittags etwas besser.

Am Donnerstagmorgen (31. 7.) segelten wir dann bei westlichen Winden zwischen 2 und 6 Bft. Nach Kopenhagen, wo wir im Hafen Margaretheholm festmachten. Nun kamen wieder die Fahrräder zum Einsatz. Auch am nächsten Tag radelten wir viele Kilometer durch die schöne fahrradfreundliche Stadt.

  • 1 Kanalfahrt
  • 10 Stettin
  • 2 Fejö
  • 3 Kalvehave
  • 4 Kopenhagen I
  • 5 Kopenhagen II

Samstag kreuzten wir bei Südostwind von 3 bis 5 Bft. nach Dragör. Später am Nachmittag frischte der Wind auf 6 Bft. auf. Dafür hatten wir am nächsten Tag Flaute, die wir nutzten, um eine Radtour durch das nahe gelegene Naturschutzgebiet zu machen. Nachts gab es Gewitter aus Südsüdwest, und auch am nächsten Morgen war es noch grau und regnerisch. Bei leichtem Wind segelten wir Richtung Falsterbokanal. Um 14.00 Uhr fuhren wir durch die Klappbrücke, das Wetter wurde besser. Und bei Nordwestwind von 2 bis 4 Bft. segelten wir nach Gislövslage bei Trelleborg.

Am Dienstag (05.08.) ging es bei zunehmendem Nordwestwind weiter nach Ystad. Für den kommenden Tag war wieder Nordost von 3 bis 4 Bft. angesagt, und so verließen wir Ystad früh, um nach Lohme zu segeln. Leider wurden aus den anfänglichen 1 bis 2 Bft. nicht die versprochenen 3 bis 4 Bft., sondern es flaute ab, und wir mussten einen Großteil der Strecke unter Maschine fahren.

Wir wollten am folgenden Tag nach Sassnitz weiter, unsere Abfahrt wurde aber noch im Hafen von Lohme abrupt unterbrochen: Wir hatten irgend etwas im Propeller. Nach der folgenden Aktion, bei der Wilfried zwei! längere Stücke Leine entfernte, hatten wir keine Lust mehr, weiter zu fahren, außerdem war kein Wind.

So ließen wir Sassnitz aus und fuhren am Freitag bis Gager. Von dort ging es über Kröslin, wo wir Freunde trafen, weiter nach Lassan. Unser nächster Hafen war Mönkebude, wo wir wieder eine ausgiebige Radtour machten. Von dort segelten wir bei Südwest von 3 bis 6 Bft. und Schauerböen nach Ziegenort. Bei freundlicherem Wetter und Südwestwind kreuzten wir über Papenwasser und Dabiesee nach Stettin, wo wir noch am gleichen Tag den Mast legen konnten. Am nächsten Tag erkundeten wir die Stadt mit unseren Fahrrädern. Abends trafen Sylke und Toni in Stettin ein und legten ihren Mast.

So konnten wir den Rückweg gemeinsam zurücklegen. Nach einer Übernachtung in Hohensaaten machten wir am Samstag (16.08.) nach 685 sm wieder in der S.V.T. fest.

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